Empowerment - Potenziale nutzen
Entdecken und fördern Sie die Stärken und Potenziale Ihrer KlientInnen. Empowerment bietet Auswege aus der „Fürsorge-Falle“ in der Sozialen Arbeit. Im Mittelpunkt stehen hier die Entdeckung noch ungenutzter Stärken der KlientInnen und die Förderung ihrer Ressourcen der Selbstgestaltung. Das Empowerment-Konzept gehört mittlerweile zum Standard der Sozialen Arbeit. Aber auch in anderen Anwendungsfeldern – in der psychologischen Beratung, in Organisationsentwicklung und Personalmanagement – lassen sich die Ideen des Empowerment nutzen.
Die deutsche Empowerment-Site bietet Ihnen einen fundierten Einblick in
- die theoretischen Grundlagen des Konzepts,
- die methodischen Instrumente und
- die praktische Anwendung von Empowerment-Ideen.
Was ist Empowerment?
Empowerment („Selbstbefähigung“; „Stärkung von Autonomie und Eigenmacht“) - das ist heute eine Sammelkategorie für alle solchen Arbeitsansätze in der psychosozialen Praxis, die Menschen zur Entdeckung eigener Stärken ermutigen und ihnen Hilfestellungen bei der Aneignung von Selbstbestimmung und Lebensautonomie vermitteln. Die Praxis des Empowerment ist eine Mut machende Praxis — sie unterstützt Menschen bei ihrer Suche nach Selbstbestimmung und autonomer Lebensregie und liefert ihnen Ressourcen, mit deren Hilfe sie die eigenen Lebenswege und Lebensräume eigenbestimmt gestalten können. Dieses Konzept kennen zu lernen — dazu möchte empowerment.de einladen.
Was bietet Empowerment.de?
Zwei Grundlagentexte (Einführung und Vertiefung) geben einen ersten Einstieg ins Thema. Sie finden weiterführende Materialien aus Forschung und Lehre zum Thema Empowerment.
Buchtipp
Norbert Herriger: Empowerment in der Sozialen Arbeit.
Eine Einführung. Kohlhammer-Verlag (Stuttgart 2024), 7., erweiterte und aktualisierte Auflage. 292 Seiten. ISBN 978-3-17-044156-9.
32,00 EUR.ausführliche Beschreibung
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Rezension zur 6. Aufl. bei socialnet
Autor
Prof. Dr. Norbert Herriger
Professor für Soziologie (em.)
Seine Arbeitsschwerpunkte sind Soziologie sozialer Probleme; Soziologie der Lebensalter; Empowerment und Theorie der Sozialen Arbeit.
Er lehrte bis zum WS 2018/19 im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der Hochschule Düsseldorf und war danach dort noch als Lehrbeauftragter tätig.
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